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Den Grundsätzen der Open-Source-Transparenz getreu hat Red Hat einen ersten Einblick in seine Pläne für seine Server-, Client- und Managagementprodukte gegeben. Durch eine signifikante Erweiterung und Verbesserung dieser Produkte sollen die Voraussetzungen für eine lückenlose Realisierung der Virtualisierung im ganzen Unternehmen geschaffen werden.
Das Hauptaugenmerk gilt dem Abbau von Barrieren, die bisher eine zuverlässige Realisierung der Virtualisierung in großem Umfang verhindern. Red Hat sieht vor, eine leistungsstarke, sichere und leicht zu verwaltende Infrastruktur für Unternehmen bereitzustellen, in die Rechenzentren sowie interne und externe Clouds, über die ein Großteil der Workloads abwickelt wird, eingebunden sind. Mit dieser Infrastruktur werden die Argumente gegen die Virtualisierung entkräftet:
Red Hat hat außerdem bekannt gegeben, dass sein aus über 3.000 zertifizierten Anwendungen bestehendes Verbundnetz zur Ausführung auf Red Hat Enterprise Virtualization zertifiziert ist.
Weitere Informationen:
Red Hat hat in der Virtualisierungsbranche dank der folgenden Produkte und strategischen Entscheidungen eine führende Position inne:
Red Hat beabsichtigt, seinen Kunden mit dem neuen Red Hat Enterprise Virtualization-Portfolio ein vollständiges Sortiment an Virtualisierungslösungen anzubieten, mit deren Hilfe sämtliche Workloads eines Unternehmens auf einer gemeinsamen Infrastruktur ausgeführt werden können. Die einzelnen Produkte des Portfolios werden im Lauf der nächsten drei bis 18 Monate nach und nach verfügbar gemacht. Zu den Produkten gehören unter anderem:
Red Hat kündigt eine umfangreiche Erweiterung seines Virtualisierungsproduktportfolios unter dem Markennamen "Red Hat Enterprise Virtualization" an. Bei der Entwicklung dieses Portfolios stützt sich Red Hat auf sein vorhandenes Know-how im Bereich Virtualisierung. Neben einer neuen Technologiebasis werden virtuelle Desktop-Fähigkeiten und Verwaltungsmöglichkeiten für Server- und Desktopsysteme bereitgestellt. Mit diesem Portfolio beabsichtigt Red Hat, die Anforderungen eines Großteils des IT-Markts für Unternehmen zu erfüllen und gleichzeitig die Realisierung der Virtualisierung voranzutreiben und zu erleichtern. Zum Produktsortiment von Red Hat Enterprise Virtualization gehören unter anderem:
Red Hat Enterprise Linux beabsichtigt, ausgehend von seinen Erfolgen im Bereich Virtualisierung in den vergangenen beiden Jahren, neue Produkte für die Anforderungen neuer Märkte bereitzustellen.
Diese Ankündigung von Red Hat ist eine logische Konsequenz früherer Ankündigungen zum Thema Virtualisierung und früherer Produkteinführungen. Im März 2007 wurde Red Hat Enterprise Linux 5 auf dem Markt eingeführt. Das Produkt bietet unter anderem eine vollständig integrierte Virtualisierung und wurde zwischenzeitlich von zahlreichen Kunden implementiert. Diese Ankündigung stellt den nächsten Schritt bei der Open-Source-Virtualisierung dar: verbesserte Technologie, verbesserte Verwaltungsmöglichkeiten und neue Lösungen.
Wir haben Technologien aus unserer ursprünglichen Virtualisierungsplattform mit Technologien, die wir im Rahmen der Qumranet-Akquisition im September 2008 erworben haben, sowie mit Komponenten aus unseren Cloud- und Open-Source-oVirt-Projekten integriert.
Red Hat wird die Hypervisor-Technik in zwei Varianten anbieten:
Der Virtualisierungsmarkt wird heute von VMware dominiert. Man geht davon aus, dass sich die kürzlich von Microsoft herausgegebene Hyper-V-Lösung zum Marktführer entwickeln dürfte. Das Open-Source-Entwicklungsmodell wiederum stellt seit zwei Jahren Virtualisierungstechnologien bereit.
Mit dieser Ankündigung läutet Red Hat eine neue Ära in der Open-Source-Virtualisierung ein, in der neue Kerntechnologien, neue Verwaltungsmöglichkeiten und neue VDI-Lösungen zum Tragen kommen. Die Red Hat Enterprise Virtualization-Lösungen bieten den Kunden genau wie andere Open-Source-Lösungen zahlreiche Vorteile wie kompromisslose Technologie, flexible Bereitstellung, Serviceleistungen der Spitzenklasse, Eliminierung von Lieferanten-Bindung sowie ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis.
Den Kern des Red Hat Enterprise Virtualization-Portfolios bilden die Technologien, die im Rahmen der Akquisition von Qumranet, Inc. im September 2008 von Red Hat erworben wurden. Diese Technologien werden in drei Bereiche unterteilt:
Zu den Hauptkomponenten des Red Hat Enterprise Virtualization-Portfolios gehören die neuen Virtualisierungsmanagement-Produkte. Sie bieten modernstes Virtualisierungsmanagement selbst in sehr umfangreichen Implementierungen. Red Hat Enterprise Virtualization Manager für Server beinhaltet:
Die beiden Ankündigungen ergänzen einander in vielen Punkten. Sie machen deutlich, dass Red Hat langfristige Pläne für die Bereitstellung marktführender Virtualisierungslösungen für eine heterogene Welt hegt. Red Hat-Kunden erwarten von der Open-Source-Virtualisierung richtungsweisende Fähigkeiten. Andererseits zeigt der Geschäftsalltag, dass Microsoft Windows- und Red Hat Enterprise-Virtualisierungslösungen problemlos kompatibel sein müssen. Die Ankündigungen spiegeln diese Realitäten wider.
Zur Beantwortung dieser Frage wird auf zwei Tatsachen verwiesen:
Red Hat Enterprise Linux 5 ist seit März 2007 erhältlich und bietet unter anderem eine auf dem Xen-Hypervisor basierende Virtualisierung. Zum damaligen Zeitpunkt entsprach dies dem Stand der Technik. Diese Technologie ist ausgereift und zuverlässig und wird heute von vielen Kunden erfolgreich eingesetzt. Red Hat wird Xen während der gesamten Lebensdauer der Red Hat Enterprise Linux 5-Familie (bis mindestens 2014) weiterhin unterstützen und aktualisieren.
Zwischenzeitlich hat der KVM-Hypervisor den Xen-Hypervisor überflügelt. Aus strategischer Sicht ist es daher empfehlenswert, uns bei der Weiterentwicklung unseres Virtualisierungsproduktportfolios künftig am KVM-Hypervisor zu orientieren.
Red Hat geht schon seit einiger Zeit davon aus, dass die Hypervisor-Technologie sich im Lauf der Jahre verändern wird, und hat aus diesem Grund von Anfang an libvirt in Red Hat Enterprise Linux integriert. Libvirt stellt eine isolierende Schnittstelle zwischen der zugrunde liegenden Hypervisor-Technologie und den Systemmanagement-Anwendungen der höheren Ebene bereit. Red Hat Enterprise Linux-Kunden können somit die beste verfügbare Virtualisierungstechnologie genießen, ohne ihre bestehenden Investitionen zu gefährden.
Die Red Hat Enterprise Virtualization-Lösungen sind vor allem aus zwei Gründen einzigartig:
1) Sie sind in vielen Implementierungen einsetzbar, die von VDI-Desktops für Endbenutzer in Unternehmen (Red Hat Enterprise Virtualization Manager für Desktops), über High-End-Unternehmensserver für Unternehmensanwendungen (Red Hat Enterprise Linux), bis hin zur vollständig virtualisierten Computing-Infrastruktur für Windows und Linux (Red Hat Enterprise Virtualization Hypervisor) reichen. Alle Produkte bauen auf einem gemeinsamen Kern auf und sind überaus kompatibel. Beispielsweise lässt sich eine Anwendungs- oder Hardwareplattform-Zertifizierung auf alle Produkte gleich anwenden. Dies trägt zu einer Senkung der Bereitstellungs- und Verwaltungskosten bei.
2) Sie sind vollständig Open-Source und bieten daher branchenführende technische Fähigkeiten. Beispiel:
Red Hat Enterprise Linux Advanced Platform ist das überaus erfolgreiche Betriebssystemprodukt von Red Hat. Es wird seit März 2007 mit integrierter Virtualisierungstechnologie ausgeliefert. Advanced Plattform ist dem Red Hat Enterprise Linux-Basisprodukt übergeordnet und wird weiter als Hauptbetriebssystem im Produktportfolio angeboten.
Die Red Hat Enterprise Virtualization-Produkte werden in den nächsten drei bis 18 Monaten nach und nach verfügbar gemacht.